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Oberbürgermeister Dirk Elbers hat
am Donnerstag, 22. Juli, die neue Feuerwache im Düsseldorfer Norden
offiziell in Betrieb genommen.
Rund 10,9 Millionen Euro hat die Stadt in den Neubau
an der Flughafenstraße 65 investiert. Ursprünglich waren Kosten von 11,3
Millionen Euro kalkuliert worden. Günstige Ausschreibungsergebnisse haben
zu der Einsparung geführt. Die neue Feuerwache 5 wird die Versorgung der
Menschen durch Feuerwehr und Rettungsdienst in den nördlichen Stadtteilen
der Landeshauptstadt weiter verbessern.
"Mit dem Neubau bekommt der
Düsseldorfer Norden eine Top-Feuerwache,
die modernsten baulichen Ansprüchen genügt.
Düsseldorf hat
damit eine der modernsten Feuerwehren Deutschlands. Nirgendwo
sonst wurde in den vergangenen zehn Jahren
derart viel in die Feuerwehr
investiert – insgesamt über eine halbe Milliarde Euro
ins Personal, in die
Ausstattung und in die Feuerwachen ", betonte der
Oberbürgermeister. Die Bruttogeschossfläche der neuen Wache beträgt 3.721
Quadratmeter. Das
Haus hat drei Geschosse. Es ist nicht unterkellert und massiv gebaut.
Die neue Feuerwache bietet Platz für sieben
Feuerwehrautos sowie – angegliedert
– eine Rettungswache mit fünf Stellplätzen für
Rettungsdienstfahrzeuge.
Im Gebäude gibt es eine Werkstatt,
eine Waschhalle und Sozialräume.
Das erste Obergeschoss bietet Platz für eine Küche
mit Speiseraum,
Schulungs- und Versammlungsräume und einen Sportraum. Ruheräume,
Sanitärräume und die zugehörigen Spindräume
sind im zweiten
Obergeschoss angesiedelt. Auch über eine Tankstelle und Parkplätze
für die dort arbeitenden Feuerwehrleute
verfügt die neue Wache. Der
Hof des Gebäudes kann für Übungen genutzt werden. Das
Amt für Gebäudemanagement hatte sowohl Entwurfsplanung als auch
Projektfertigung und -steuerung für den Neubau übernommen.
Die Fahrzeughallen sind aus
Stahlbetonfertigteilen als Durchfahrtshallen
errichtet worden. Das heißt: Die
Feuerwehrleute steuern ihre Fahrzeuge
über den Innenhof hinein, können jedoch bei Alarm
unmittelbar auf der
anderen Seite auf die Straße herausfahren. Um die
Ausfahrzeit kurz zu
halten, wurde eigens eine Anbindung an den Nordstern
geschaffen. So
gelangen die Einsatzkräfte zur Autobahn A 44 und zur Bundesstraße B8n.
Der Sozialtrakt und die Fahrzeughallen
erhielten ein begrüntes Dach.
Fassadenteile der Fahrzeughallen sind mittels
Rankpflanzen begrünt.
Wegen der Nähe zu Flughafen und Autobahn bekam die
neue Wache
Aluminiumfenster der Schallschutzklasse 4. Die Fahrzeughallen erhielten
als Außenwandverkleidung wärmegedämmte
Sandwichelemente.
Auf
energetischem Gebiet ist die neue Wache
ebenfalls vorbildlich. Dem Bau
liegt ein Konzept nach Energieeinsparverordnung
"minus 30 Prozent"
zugrunde. Dies wird unter anderem durch
Erdwärmenutzung und dezentrale
Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung für Be- und
Entlüftung
erzielt. Auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage errichtet worden.
Das Gebäude hat ebenerdige Zugänge, einen
behindertengerechten Aufzug
und eine behindertengerechte Toilette. Die Kosten für
die behindertengerechte
Anpassung des Aufzugs und der Toiletten sowie die
rollstuhlgerechten
Türen betragen rund 20.000 Euro.
Dem Neubau der Feuerwache war eine
Organisationsuntersuchung von
Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
vorausgegangen.
Der Gutachter kam dabei zu dem Ergebnis, dass die Versorgung im
Düsseldorfer
Norden durch eine neue Wache verbessert werden muss.
Die neue Feuer- und Rettungswache fügt sich ab
sofort in den neu geplanten
nördlichen Brandschutzabschnitt ein. Zuvor waren
erhebliche
Änderungen im Einsatzleitrechner der Feuerwehr vorgenommen worden,
damit eine korrekte Zuordnung der Einsatzorte
für den Löschzug 5
und die Rettungsdienstfahrzeuge erfolgen kann. Neben
den regulären
Aufgaben hat jede Feuerwache eine Sonderaufgabe. Das Personal der
Wache 5 wird bei einem eventuellen Unglück mit
Massenanfall von
Verletzten eingesetzt. Deshalb wurden dort spezielle
Rettungsdienstfahrzeuge
stationiert. 50 Mitarbeiter versehen von nun an ihren
Dienst an der
Flughafenstraße, wovon elf 24-Stunden-Dienst verrichten.
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